Erfolgreiche Reakkreditierung: Neue Strukturen und mehr Internationalisierung in Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Logistik
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Im Bachelorbereich wurde insbesondere die Studieneingangsphase überarbeitet. Neue unbenotete Studieneingangsmodule sollen den Übergang ins Studium erleichtern, zudem wurden für neu eingeschriebene Studierende Freiversuche in den ersten beiden Semestern eingeführt. Auch die Studienstruktur wurde angepasst: Die Projektarbeit wurde aus dem siebten Semester verlegt, das Fachpraktikum umfasst künftig 14 Leistungspunkte bei weiterhin zwölf Wochen Dauer, und die Bachelorarbeit wird künftig mit 15 Leistungspunkten bewertet.
Auch bei den praktischen Vorkenntnissen gab es Änderungen: Im Maschinenbau und im Wirtschaftsingenieurwesen wurde das Grundpraktikum von acht auf sechs Wochen verkürzt, im Bachelorstudiengang Logistik entfällt es künftig vollständig. Gleichzeitig wurde im Logistikstudium der Pflichtbereich in der Informatik auf 20 Leistungspunkte eingeführt, um der zunehmenden Bedeutung von Digitalisierung und datengetriebenen Anwendungen in der Logistik Rechnung zu tragen. Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen wird zudem zukünftig durch das Profil Zirkuläres Wertschöpfungsmanagement ergänzt. Des Weiteren werden in den Studiengang Maschinenbau die englischsprachigen Profile „Computational Mechanics“ und „Data‑driven Engineering“ implementiert.
Im Masterstudium wurde die Struktur der praktischen Vertiefung angepasst: Anstelle von zwei Fachlaboren mit jeweils drei Leistungspunkten ist künftig ein Fachlabor im Umfang von fünf Leistungspunkten vorgesehen. Zusätzlich wurde ein Bereich „Außerfachliche Kompetenzen“ mit fünf Leistungspunkten aufgewertet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Internationalisierung. Hierfür wurden zweisemestrige Mobilitätsfenster ohne Pflichtveranstaltungen eingerichtet, die gezielt für Auslandsaufenthalte genutzt werden können. Ergänzend ermöglichen neue Containermodule eine erleichterte Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen, ohne dass ein direkt äquivalentes Modul an der TU Dortmund erforderlich ist.
Inhaltlich orientieren sich die Studienprogramme zukünftig am neuen Leitbild der Fakultät des Zero Footprint Engineering. Nachhaltigkeitsaspekte werden verstärkt in den Modulen berücksichtigt, während Themen der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz gezielt in den Studienverlaufsplänen verankert wurden.




